Gefahrlos durch Frauenfeld
Das Velo kommt zum Zug – unter diesem Motto setzt sich ein überparteiliches Komitee für den geplanten Radweg in Frauenfeld ein (TZ 20.4.2011).
Artikel Thurgauerzeitung 20.4.2011 (Link)
Das Velo kommt zum Zug - unter diesem Motto setzt sich ein überparteiliches Komitee für den geplanten Radweg in Frauenfeld ein. Dieses wird von fast allen Parteien unterstützt, nur von der SVP nicht.
Elisabeth Reisp
Frauenfeld. Ein Radweg durch die Stadt ist nicht nur ein Gewinn, sondern notwendig, findet das Komitee «Ja zum regionalen Radweg». Der Weg bringe mehr Sicherheit, er verbinde die Quartiere und sei auch für Fussgänger attraktiv. Mit diesen Argumenten setzt sich das überparteiliche Komitee für den Weg ein (Abstimmung am 15. Mai). Dem Komitee gehören Mitglieder von CH, SP, FDP, CVP, EVP und den Grünen an. Einzig die SVP enthält sich. Unausgereiftes Projekt
Der SVP ist das Projekt, so wie es jetzt vorliege, zu ungenau. Christian Schmid, Gemeinderat GP, hält aber dagegen, dass es vernünftig sei, zuerst ein unausgearbeitetes Vorprojekt der Stimmbevölkerung vorzulegen. Das sei viel billiger. Es wäre unsinnig, ein ausgearbeitetes Projekt an die Urne zu bringen. Wenn es abgelehnt werden würde, wäre der Aufwand umsonst gewesen.
Überdies sei damals das Projekt Bahnhof 2010 auch als Vorprojekt an die Urne gelangt. Das Haus zum Bahnhof beispielsweise wurde erst in der ausgearbeiteten Version eingeplant. Für Kinder gefährlich
Die Komiteemitglieder Brigitte Bohner, Markus Frei, Ruth Kern, Christoph Regli, Jörg Schläpfer, Christian Schmid und Roland Wyss nutzen das Velo rege im Stadtverkehr. Dies soll bald für alle möglich sein. Noch sei die derzeitige Verkehrssituation für unsichere Fahrer wie Kinder oder ältere Menschen unattraktiv bis gefährlich. Ein Radweg würde nicht nur ein Grossteil des Veloverkehrs von der Strasse holen, ist die einhellige Meinung der Unterstützer, sondern auch eine Zunahme des Radverkehrs fördern - für einmal ein wünschenswerter Verkehrszuwachs.


