«Initiative für einen nachhaltigen Finanzplatz» eingereicht

«Initiative für einen nachhaltigen Finanzplatz» eingereicht

Mitte April hat die Allianz für einen nachhaltigen und zukunftsgerichteten Finanzplatz Schweiz über 145'000 Unterschriften für die Finanzplatz-Initiative eingereicht. Die Initiative fordert verbindliche Regeln für Finanzgeschäfte, die Klima- und Umweltrisiken bergen.

Am 16. April 2026 hat ein breites Bündnis aus Finanzbranche, Politik und Zivilgesellschaft bei der Bundeskanzlei über 145'000 Unterschriften für die Volksinitiative «Für einen nachhaltigen und zukunftsgerichteten Finanzplatz Schweiz» eingereicht. 

«Wir haben mit der Finanzplatz-Initiative das Ziel, dass Banken und Versicherungen im Ausland nicht mehr das Klima zerstören, sondern klare Regeln geschaffen werden. 18-mal höhere Emissionen verursacht unser Finanzplatz als die Wirtschaft und der Konsum in der Schweiz. Darum besteht Handlungsbedarf, um diese Situation zu verbessern.» Marc Jost, Nationalrat EVP/BE

Die Initiative möchte Schweizer Finanzunternehmen verpflichten, ihre Geschäftstätigkeiten im Ausland auf die Einhaltung der Klima- und Biodiversitätsziele auszurichten. Verboten wird für Schweizer Banken und Versicherung die Finanzierung bzw. Versicherung von Projekten zur Förderung von fossilen Energieträgern wie Erdöl, Kohle oder Erdgas.

Ergänzend muss der Bund sich für einen nachhaltigen Finanzplatz einsetzen und zur Umsetzung der Initiative ein Gesetz verabschieden, das die Vorschriften und die Transformation des Finanzplatzes regelt.

«Eine gemeinsame Definition von Nachhaltigkeit zur Selbstregulierung reicht nicht. Es ist Zeit, dass der Fokus der Banken, Versicherungen und des ganzen Finanzplatzes wieder auf den Menschen und der Umwelt liegt.»
Marc Jost, Nationalrat EVP/BE

 

Mehr Informationen unter finanzplatz-initiative.ch